13 Feb 2017

Sobald die Temperaturen sinken, muss die Heizung im Eigenheim Höchstleistungen bringen. Der Brenner ist fast rund um die Uhr im Einsatz, der Energieverbrauch steigt. Wer jetzt sein Heizverhalten optimiert, sorgt dafür, dass es bei der jährlichen Heizkostenabrechnung keine bösen Überraschungen gibt.

Die optimale Temperatur für Wohnräume beträgt 20 °C. Hierfür ist es ausreichend, die Heizthermostate bis maximal Stufe drei aufzudrehen.

Im Badezimmer sind 23 °C angenehm, dafür kommen Küche und Schlafzimmer ohne Komfortverlust meist mit 18 °C aus.

Um die Heizenergie optimal zu nutzen, muss sich die erwärmte Luft gut verteilen können. Möbel oder Vorhänge vor den Heizkörpern verhindern die Zirkulation und führen zu Wärmestaus.

Frische Luft ist wichtig, aber permanent gekippte Fenster lassen die Räume zu sehr auskühlen. Besser drei Mal täglich alle Fenster öffnen und stoßlüften. Deutlich energiesparender sind automatische Lüftungssysteme mit integrierter Wärmerückgewinnung, die heute beim Neubau eines Eigenheims oder bei Sanierungen immer häufiger eingesetzt werden.

Viele Eigenheimbesitzer unterschätzen, wie wichtig die Heizungswartung durch einen Fachmann aus dem SHK-Handwerk ist. Bei dem jährlichen Check überprüft der Experte nicht nur Brenner, Kessel und Ventile, sondern stellt auch sicher, dass die Anlage zuverlässig und mit möglichst geringen Schadstoff-Emissionen funktioniert. Denn ohne regelmäßige Überprüfung und Neueinstellung verbraucht die Heizungsanlage mehr Energie zur Wärmeerzeugung als nötig.

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txn. Damit die Heizungsanlage ihren Dienst auch in Zukunft zuverlässig verrichtet, sollte sie regelmäßig von einem Experten aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimafachbetrieb vor Ort gewartet werden. Foto: ZVSHK/txn